Kooperatives Kompetenzmanagement als Katalysator
einer innovationsförderlichen Unternehmenskultur
 
 
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Kompinu-Report 02

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, Ihnen heute den 2. KOMPINU-REPORT vorlegen zu können. KOMPINU wird im Rahmen des Programms „Innovative Arbeitsgestaltung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und beschäftigt sich kurz gesagt mit der Frage nach den betrieblichen Bedingungen von „innovationsförderlichen“ Unternehmenskulturen.


In diesem Zusammenhang werden gemeinsam mit beteiligten Unternehmen einzelne Projekte angestoßen und direkt in die betriebliche Praxis umgesetzt. Dabei geht es um so unterschiedliche Themen wie die moderne Gesatltung von Arbeitsprozessen (Gruppenarbeit etc.) ebenso wie um die gezielte Verbesserung von Lern- und Kommunikationskulturen als auch um die vielfältigen Fragen der konstruktiven Zusammenarbeit von Betriebsrat und Geschäftsleitung, um nur die wichtigsten zu nennen.


Allen Projekten liegt dabei die Überzeugung zugrunde, dass insbesondere eine breite Mitbestimmung und Teilhabe der Beschäftigten Garant für eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur ist.
Vor diesem Hintergrund beschäftigen wir uns in dem aktuellen KOMPINU-Report vor allem mit den Innovationspotentialen einer so verstandenen umfassenden Mitbestimmungs- und Beteiligungskultur.


Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die beiden unterschiedlichen, aber dennoch verwandten Konzepte „Unternehmenskultur“ und „Mitbestimmung“ (Benthin/Brinkmann), geht es anschließend um die spezifische Bedeutung von Mitbestimmung und Partizipation bei der Einführung von Gruppenarbeit (Wirner). Schließlich wird diskutiert, welche neuen Herausforderungen mit der Einführung erweiterter Partizipationsformen speziell für die Betriebsräte verbunden sind (Janson-Michl). Damit haben wir beispielhaft zwei Themenfelder herausgestellt, an denen die Bedeutung und Konsequenz einer umfassenden Teilhabe der Beschäftigten gezeigt werden kann.


Wir hoffen, mit diesen kurzen Momentaufnahmen ein paar Anregungen für die betriebliche Praxis, aber auch für das weitere wissenschaftliche Nachdenken über den spezifischen Zusammenhang von Mitbestimmung, Beteiligung und Partizipation einerseits sowie den verschiedenen Konzepten und Modellen aus der Unternehmenskultur-Forschung geben zu können.
Viel Spaß nun bei der Lektüre. Wir freuen uns auf kritische Kommentare, weitere Anregungen und möglichst viele weitere Beispiele aus der betrieblichen Praxis.


Intensiv diskutiert werden die hier nur angerissenen Themen auf unserer Konferenz „Mitbestimmte Unternehmenskulturen“ am 6. und 7. Juli 2006 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, zu der wir Sie schon jetzt ganz herzlich einladen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.kompinu.de.

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Kompinu-Report 02

Lassen Sie sich das Intro vorlesen.

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Kompinu-Report 01

Summary

Das Kompinu-Projekt – innovationsförderliche Unternehmenskultur als Chance
Dem Projekt liegt die Annahme zugrunde, dass Produktionstätigkeit in Deutschland nur dann Bestand haben wird, wenn sich der Arbeitskräfteeinsatz in der Produktion optimiert wird und sich Betriebe für Innovationen von unten öffnen. Die Aufgabenstellung im Projekt ist es, eine innovative, humanzentrierte Unternehmenskultur über die Stellschrauben Arbeitsorganisation, Führungssystem, Kompetenzentwicklung und Mitbestimmung zu fördern.

Die Analyse der Unternehmenskultur im Kontext der Evaluation von Reorganisationsprozessen
Beispielhaft wird in diesem Beitrag erläutert wie mit einem Instrumentenmix aus Interview, Gruppendiskussionen, teilnehmender Beobachtung und einer der klassischen Auswertung von Dokumenten Unternehmenskulturen beschrieben und analysiert werden können.

Open Space – am Beispiel der Firma Endress+Hauser GmbH
Open Space ist ein innovatives Instrument, das unter Einbeziehung von großen Gruppen die Diagnose von Veränderungsbedarfen ermöglicht. Im vorliegendem Beitrag wird beschrieben, wie bei der Firma Endress+Hauser Wetzer der Open Space eingesetzt wurde, um relevante unternehmenskulturelle Themen zu identifizieren und in partizipative Bearbeitungsstrukturen zu überführen

Analoge Instrumente zur Selbstdiagnose
Arbeit mit Metaphern, analoge Geschichten, Sketche, Szenarien und Bilder malen werden heute immer häufiger zur Analyse in der Organisationsentwicklung eingesetzt. Sie ermöglichen eine dissoziierte Haltung und damit Reflexionen und Selbstdiagnose. Eingebettet in ein entsprechendes Interventionsdesign werden auf diese Weise Freiräume für Lösungsfindung und Handlungsalternativen in organisationalen Kontexten erweitert.

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Kompinu-Report 01

Lassen Sie sich das Intro vorlesen.

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Projektflyer "Kooperatives Kompetenzmanagement als Katalysator einer innovationsförderlichen Unternehmenskultur" als pdf-Datei Größe der Datei: 634 kb

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